Die Liebe zu Tieren ...    

  ...insbesondere zu Hunden, wurde mir wohl in die Wiege gelegt. Meine Mutter riskierte in meiner Kindheit so manches Mal ihr Leben, um das unseres liebestollen Dackels Seppi vor dem nahenden Schienenbus zu retten. Als dieser dann viel später an Altersschwäche starb, hatte er meine Kindheit geprägt und hinterließ eine Lücke, die sich so schnell nicht wieder schloss.

 Erst mit dem Start in unsere inzwischen über 40 Jahre währende Ehe zog neben Meerschweinchen und Fischen auch gleich ein Hund mit ins neue Zuhause ein: Cocky, eine schwarze Spanielhündin – unglaublich temperamentvoll und bis ins hohe Alter nicht wirklich erzogen. Ihr folgte die Rauhaardackel-Hündin Bonnie, die leider schon im Welpenalter erblindete. Ihrer Lebensfreude tat dies jedoch keinen Abbruch – fröhlich sauste sie auf Herrchens Spuren durch Wald und Wiese und bei Gefahr brachte sie ein Stoppruf unsererseits stets rechtzeitig zum Stillstand. Nach ihrem Krebstod mit 10 Jahren blieben wir 2 volle Jahre ohne vierbeinige Begleiter. Dann erwischte auch uns der Retriever-Virus.

Welpchen Nele

Bella vom Gehrenfeld

Es kam Bella vom Gehrenfeld, unsere erste Golden Retriever Hündin – heiß geliebt und unvergessen. Mit ihr lernte ich, einen Hund zu erziehen und zu trainieren, sie machte es mir leicht. Durch sie gewannen wir neue und liebe Freunde, durch sie wurde ich Mitglied und Züchterin im DRC. Im Alter von gut zwei Jahren schenkte uns Bella den A-Wurf in unserem Zwinger „Garden of Golden Honey“.

Von 10 Welpchen behielten wir eines, unsere Anna. Das Duo Anna-Bella begleitete uns bis 2005. Ihren letzten Spaziergang machte Bella mit uns am von uns allen geliebten Strand in Belgien mit fast 13 Jahren. Ihr Tod kam so plötzlich und mitten hinein in einen schönen Urlaubstag: Blutung in die Bauchhöhle, der Tierarzt konnte nicht mehr helfen.

2007 entschlossen wir uns, Anna noch einmal eine junge Begleiterin, Bellis Nele vom Hasseldeller Forst, zur Seite zu geben.

Doch leider zu spät, Anna starb drei Tage nach Nele´s Ankunft an Krebs. Dennoch hat sie das Hundkind freundlich empfangen und ihm den ersten Tag im neuen Zuhause ganz leicht gemacht. Heute ist Nele erwachsen und eine ungemein freundliche, lern- und arbeitfreudige Hündin, die ihrer Rasse alle Ehre macht. Sie hat Wesenstest, Begleithundeprüfung, Formwert-Beurteilung sowie alle Gesundheits-Untersuchungen mit Bravour gemeistert und wir beide gehen mit Begeisterung zum regelmäßigen Dummytraining.

Nele ist erwachsen

Die Freude am Zusammenleben mit dieser liebenswerten Rasse teile ich gerne mit anderen Menschen. Darum bin ich heute sehr froh, mit Nele wieder eine zur Zucht geeignete Hündin zu haben, die den hohen Anforderungen unseres Züchterverbandes entspricht und ich so mit ihr meine züchterischen Aktivitäten wieder aufnehmen kann.

 

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